Hochschulbibliothek - Dresden
Der Neubau der Bibliothek der Hochschule für Technik und Wirtschaft wird als Kubus mit gleichen Kantenlängen auf dem Stammgelände der Universität platziert. Es entsteht ein Campus der mit dem Neubau auf einprägsame Weise das neue geistige Zentrum für die Universität verkörpert.


Die Diagonale der Gebäudekubatur teilt das Grundstück in einen baumbestandenen `Lesegarten´, der sich zum Seminargebäude der Universität wendet und ein Wasserbecken, das den Kubus von der offenen Grundstücksseite absetzt. Eine Brücke über das Wasserbecken zum Haupteingang der Bibliothek. Ein zweiter Eingang an der nordwestlichen Ecke stellt den Kurzschluß zur Eingangsseite der Universität her. Zur neu entstehenden Platzfläche öffnet sich die Bibliothek im Erdgeschoß mit einem ergänzenden `Lesecafe´.


Der Kubus wird durch mehrere Einschnitte in die gestapelten Geschossflächen gegliedert. Es entstehen unterschiedliche Lufträume zur kubischen Außenhaut, zu denen sich galerieartige Lesebereiche an den Deckenkanten orientieren. Das Gebäude ist mit einer gläsernen Fassade umhüllt, die der Dreiecksgeometrie der Primärkonstruktion folgt. In Abhängigkeit zu den räumlichen Einschnitten ergeben sich unterschiedliche Transparenzgrade. Dort wo die Deckenplatten unmittelbar an die Fassade werden weißlich transluzente Gläser eingesetzt. Dazwischen sind immer wieder klare Fenster eingefügt, die einen direkten Ausblick ermöglichen. Über die hohen Geschosse gelangt Tageslicht weit ins Innere des Gebäudes.









Realisierungswettbewerb: 2. Rundgang, 2002
Aufgabe: Neubau der Hochschulbibliothek Dresden
Auslober: Freistaat Sachsen Umfang: HNF 2043 qm
Standort: Freistaat Sachsen, Dresden
Fotos/Animationen: netzwerkarchitekten
Mitarbeiter: Alexa Eißfeldt, Christian Bregulla, Tim Sperling
