Euroboard – Frankfurt a. M.

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Euroboard – Frankfurt a. M.

Ausgangspunkt des Entwurfes ist eine zunehmende Entwicklung im Bereich der Börsen, die den traditionellen Parketthandel zugunsten des computergestützten Handels ersetzt und damit die Funktion des klassischen Börsengebäudes überflüssig macht. Entsprechend soll der heutige Parkettsaal der Frankfurter Börse umgebaut und anstelle dessen ein Mediencenter eingerichtet werden. Aufgabe ist die Entwicklung eines `Key Visual´ für das künftige `Euroboard´ ( den Zusammenschluß der Börsen von London und Frankfurt), der als neuer Inbegriff der Börse von den Medien in die Öffentlichkeit getragen wird und die Berichterstattung aus dem Börsengebäude brandet.

 

 

 

 

Ein transparentes, beidseitig bespieltes und begehbares Display durchdringt das alte Börsengebäude, das `European Exchange Center oder kurz X-Board´ genannt. Das gesamte Gebäude der Börse wird dadurch neu zoniert. Es entstehen Bereiche für den Informationsaustauch mit den Medien bis hin zum Talkstudio. Daneben durch die Scheibe getrennt entstehen Raumsituationen die im Zusammenhang mit einem Börsengang der Inszenierung dienen. Die begehbare Scheibe gewährt der Öffentlichkeit mit entsprechenden Funktionen Einblick in das Geschehen. Die mediale Präsenz des dreidimensionalen `X-Boards´ im Inneren und Äußeren des Gebäudes besitzt die Kraft sich zum neuen `Key Visual´ zu entwickeln.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Planungsteam: netzwerkarchitekten mit Atelier Markgraph
Einladungswettbewerb:
2000
Aufgabe:
Umbau der Alten Börse
Auftraggeber:
Atelier Markgraph, Frankfurt
Standort:
Alte Börse, Frankfurt am Main
Animationen:
netzwerkarchitekten, Atelier Markgraph, Frankfurt
Arbeitsgemeinschaft:
netzwerkarchitekten /Atelier Markgraph, Frankfurt