ZOB - Gelsenkirchen-Buer

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ZOB - Gelsenkirchen-Buer

Der ZOB wird als Inselbahnhof ausgeführt, der alle Verkehrsarten, die den ÖPNV betreffen, aufnimmt und barrierefrei integriert. Die Platzfläche wird über eine zusammenhängende Dachfläche städtebaulich akzentuiert. Sie fügt sich in den Baumbestand ein und zoniert über unterschiedliche Einschnitte die darunter liegende Fläche und definiert Wegeverbindungen, Funktionsbereiche, sowie Aufenthaltsbereiche unterschiedlicher Qualität. Über einen großzügigen Einschnitt von der östlichen Dachkante aus wird ein zentraler offener Bereich ausgebildet, so dass der wertvollste Teil der vorhanden Platanen erhalten bleibt.

 

 

 

 

Es entsteht ein abgetreppter Binnenbereich mit wassergebundener Oberfläche und hoher Aufenthaltsqualität unter den schattenspendenden Bäumen. Einschnitte an der südlichen, westlichen und nördlichen Kante des Daches erhalten den lateralen Baumbestand. Unter das neue Dach ist ein Pavillon mit den betriebstechnischen Einrichtungen integriert. Sitzbänke mit eingespannten Glasscheiben dienen zum windgeschützten Warten. An den stark frequentierten Randbereichen sind zusätzlich Fahrkartenautomaten positioniert. Sie werden zu kleinen Stehlen mit einer integrierten dynamische Fahrgastinformationsanzeige zusammengefasst.

 

 

 

 

 

Aufgabe: Neugestaltung des ZOB Gelsenkirchen-Buer
Werstattverfahren:
2. Preis 2002
Auslober:
Stadt Gelsenkirchen
Umfang:
120 m x 160 m
Standort:
Gelsenkirchen-Buer
Verkehrsplanung:
Durth Roos Consulting, Darmstadt
Statik:
Alexander Hentschel, Darmstadt
Grünplanung:
Michael Palm, Weinhaim-Bergstraße
Animation:
netzwerkarchitekten
Mitarbeit
: Alexa Eißfeldt