Conversion - Darmstadt

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Conversion - Darmstadt

Zwei bestehende Hochhausscheiben in Darmstadt sollen einer neuen Nutzung zugeführt werden. Inhalt und Programm des Hauses sollen auf den zunehmenden Bedarf an veränderten Wohn- und Arbeitsmarktsituationen reagieren und ein hohes Maß an Flexibilität ermöglichen. Die offenen Kanten des Blocks werden geschlossen, wodurch ein städtischer, öffentlicher Platz als Vorbereich zum Hochhaus entsteht. Dieser Platz erhöht die Präsenz des Gebäudes im Stadtraum. Zusätzlich ermöglicht die Konzeption die Gestaltung eines ruhigen Blockinnenbereiches, wobei das Gebäude mit seinen Funktionen zwischen öffentlicher Nutzung und privatem Wohnen vermittelt.

 

 

 

 

Das Programm des Gebäudes ist bestimmt durch den Bereich "temporäre Arbeitswelten" und ein unterschiedliches Angebot temporärer Wohnformen. Ziel ist es, das Dienstleistungsangebot der Arbeitswelten mit dem des zeitlich begrenzten Wohnens zu koppeln: sowohl die Arbeitswelten als auch die Wohnwelten partizipieren gleichermaßen an den vorgeschlagenen Infrastrukturen des Gebäudes. Der vorhandene Gebäudekomplex soll im städtischen Gefüge, wie in seiner Innenraumkonzeption als räumliche Einheit wahrgenommen werden.

 

 

 

 

Die bestehenden Hochhausscheiben werden über Anbauten zu einer räumlich, funktionalen Figur zusammengeschlossen. Die entstehenden Gärten, Lufträume und Aufenthaltsbereiche sind die Schnittmengen der unterschiedlichen Programme im Inneren und schaffen die Vorraussetzung für Kommunikation und sozialer Interaktion. Das Ensemble entwickelt sich zu einem räumlichen Kontinuum.

 

 

 

 

 

Einladungswettbewerb: 3. Preis, 1998
Aufgabe:
Conversion eines Hochhauskomplexes
Bauherr:
Jeanne und Henry Nold
Umfang:
11000 qm BGF
Standort:
Darmstadt
Fotos:
netzwerkarchitekten
Energiekonzept:
Transsolar - Energietechnik GmbH, Stuttgart
Tragwerk:
Weischede und Partner, Stuttgart
Mitarbeit:
Anna Sieveking, Christian Hennecke